Bleigrenzwerte:

Gemessen: 8 µg/kg

nach WHO max zulaessige Aufnahme: 200 µg/60kg erwachsener WHO Blutbleispiegel 100 µg/l

Trinkwasser (nach WHO, ab 2013) 10 µg/kg

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht davon aus, dass nur ein Grenzwert von 10µg/l alle Bevölkerungsgruppen sicher vor Gesundheitsschäden schützt. Die WHO bezieht sich dabei auf einen ca. 5kg schweren Säugling, der pro Tag durchschnittlich einen dreiviertel Liter Wasser trinkt.

Milch: 20 µg/kg Muscheln: 1500 µg/kg

Die Werte richten sich danach, welche Mengen man von den jeweiligen Lebensmitteln typischerweise aufnimmt und wie viel Blei die Lebensmittel normalerweise enthalten.

Insbesondere Kleinkinder können über belasteten Boden Blei aufnehmen; der Bleigehalt im Bereich nahe der Oberfläche schwankt je nach Bleieintrag extrem: Er kann kleiner als 50.000 µg/kg oder größer als 1.000.000 µg/kg sein.

Erwachsene resorbieren über den Verdauungstrakt nur etwa 10% der aufgenommenen Bleimenge in den Körper, während bei Kindern im Alter zwischen zwei Monaten und sechs Jahren bis zu 50% des Bleis in den Körper gelangen. Deshalb sind Kinder durch Blei in der Nahrung besonders gefährdet.[4]

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